Zahl der Erwerbstätigen sinkt weiterhin
Im 2. Quartal 2026 waren in Berlin 2.191.100 Personen erwerbstätig, das entspricht einem Rückgang von 5.900 Personen bzw. 0,3 % zum Vorjahresquartal.
Im 2. Quartal 2026 ging die Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Brandenburg gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,3 % bzw. 3.400 Personen auf 1.142.400 zurück, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Damit setzte sich der rückläufige Trend fort: Die Erwerbstätigkeit sank das sechste Quartal in Folge.
Nach vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung der Länder“ (AK ETR) ging die Zahl der Erwerbstätigen im 2. Quartal 2026 mit Ausnahme von Hamburg in allen Bundesländern zurück. In Ostdeutschland ohne Berlin sank sie um 0,8 %, bundesweit um 0,5 %.
Plus im Dienstleistungssektor – entgegen der Bundesentwicklung
Das resultierte vor allem aus der positiven Entwicklung im Bereich „Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit“. Hier stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 5.400 Personen bzw. 1,3 % und damit stärker als im Bundesdurchschnitt (+1,0 %). Im Bereich „Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation“ waren hingegen 800 Personen weniger erwerbstätig als im Vorjahresquartal. Mit –0,3 % fiel der Rückgang deutlich moderater aus als bundesweit (–1,2 %). Im Bereich „Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleister, Grundstücks- und Wohnungswesen“ sank die Erwerbstätigkeit um 900 Personen. Auch hier lag das Minus von 0,5 % unter dem Bundeswert (–0,6 %).
Abwärtstrend im Produzierenden Gewerbe hält an
Im Produzierenden Gewerbe waren 6.700 Personen weniger erwerbstätig als im Vorjahresquartal. Mit –2,7 % fiel der Rückgang stärker aus als im Bundesdurchschnitt (–1,7 %). Damit setzte sich der seit dem 4. Quartal 2023 anhaltende Abwärtstrend fort. Ausschlaggebend war vor allem die Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe: Mit einem Minus um 5.700 Personen bzw. 4,4 % nahm der rückläufige Trend im 2. Quartal 2026 weiter an Dynamik zu. Im Baugewerbe fiel der Rückgang mit 1,3 % geringer aus. In der „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei“ sank die Erwerbstätigkeit um 500 Personen (–1,8 %) gegenüber dem Vorjahresquartal.
Frühjahrsbelebung auf dem Niveau der Vorjahre
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