Preissteigerung bei Energie feuert Teuerung an
Die Verbraucherpreise lagen im März 2026 in Berlin um 2,5 % und in Brandenburg um 2,8 % über dem Vorjahresmonat.
Die Verbraucherpreise lagen im April 2026 in Berlin und in Brandenburg um 2,9 % über dem Vorjahresmonat. Damit zog die Teuerung in beiden Ländern deutlich an, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.
Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren nochmals kräftig gestiegene Energiepreise. Sie verteuerten sich im Vorjahresvergleich in Berlin um 11,2 % und in Brandenburg um 12,1 %. Bedingt durch den Krieg im Nahen Osten und die dadurch ausgelöste Preisentwicklung auf dem Rohölmarkt, waren vor allem Heizöl und Kraftstoffe deutlich teurer. Ohne diese beiden Positionen lag die Teuerung in Berlin bei 1,8 % und in Brandenburg bei 1,9 %. Günstiger hingegen waren in beiden Ländern Strom und Gas.
Überdurchschnittlich stiegen auch die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren sowie für andere Waren und Dienstleistungen in beiden Ländern. In Berlin verteuerte sich zudem das Bildungswesen und in Brandenburg die Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen.
Leichter Anstieg der Teuerung bei Nahrungsmitteln
Nahrungsmittel verteuerten sich moderat: In Berlin stiegen die Preise um 0,5 % und in Brandenburg 0,7 % im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Teurer als vor einem Jahr waren
Günstiger hingegen waren
Vergleich zum Vormonat
Gegenüber März 2026 stiegen die Preise in Berlin um 0,7 % und in Brandenburg um 0,6 %. Auch hier wirkten Preissteigerungen bei Heizöl und Kraftstoffen inflationstreibend. Günstiger als im Vormonat waren die Preise für Pauschalreisen.
Hinweis
Die Presseinformation enthält vorläufige Ergebnisse zur Entwicklung der Verbraucherpreise. Endgültige Ergebnisse werden mit dem Statistischen Bericht M I 2 veröffentlicht.
Pressestelle
Verbraucherpreise für Berlin und Brandenburg April 2026 – Gesamtüberblick nach Abteilungen und ausgewählten Gütern
Endgültige Ergebnisse der Verbraucherpreisstatistik finden Sie im Statistischen Bericht M I 2.