Steigende Energiepreise treiben die Inflation
Die Verbraucherpreise lagen im April 2026 in Berlin und in Brandenburg um 2,9 % über dem Vorjahresmonat....
Die Verbraucherpreise lagen im Mai 2026 in Berlin und in Brandenburg um 2,8 % über dem Vorjahresmonat. Damit blieb die Teuerung auf ähnlichem Niveau wie im Vormonat, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.
Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren gestiegene Energiepreise. Sie verteuerten sich im Vorjahresvergleich in Berlin um 8,0 % und in Brandenburg um 8,1 %. Damit schwächte sich die Teuerung bei Energie deutlich ab. Im April lag sie noch bei 11,2 % in Berlin und 12,1 % in Brandenburg.
Inflationstreiber waren wiederum Heizöl und Kraftstoffe, wobei sich die Teuerung insgesamt etwas abschwächte. Ohne diese beiden Positionen lag die Teuerung in Berlin bei 1,9 % und in Brandenburg bei 2,0 %. Günstiger waren in beiden Ländern Strom und Gas.
Überdurchschnittlich stiegen auch die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren sowie für andere Waren und Dienstleistungen in beiden Ländern. Bei den anderen Waren und Dienstleistungen waren es vor allem Friseurleistungen und andere Dienstleistungen für die Körperpflege sowie Schmuck und Uhren, die in der Anschaffung deutlich teurer als vor einem Jahr waren.
Nahrungsmittelpreise: moderater Anstieg in Berlin, in Brandenburg unverändert
In Berlin stiegen die Preise für Nahrungsmittel im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,3 % und in Brandenburg blieben sie unverändert.
Günstiger waren
Vergleich zum Vormonat
Gegenüber April 2026 gingen die Preise in Berlin um 0,2 % und in Brandenburg um 0,1 % zurück. Deutliche Preisrückgänge waren bei Heizöl und Kraftstoffen zu verzeichnen. In Berlin sanken die Preise um 4,6 %, in Brandenburg um 8,2 %. Auch die Nahrungsmittelpreise gingen im Vormonatsvergleich zurück.
Hinweis
Die Presseinformation enthält vorläufige Ergebnisse zur Entwicklung der Verbraucherpreise. Endgültige Ergebnisse werden mit dem Statistischen Bericht M I 2 veröffentlicht.
Pressestelle
Weitere Daten finden Sie in den jeweiligen statistischen Berichten.