Personalanstieg im Gesundheitswesen
Die Zahl der Beschäftigten im Gesundheitswesen stieg zum Jahresende 2024 in Berlin um 4.100 und in Brandenburg um 2.300 Beschäftigte....
Die Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft stieg 2025 nach ersten Berechnungen preisbereinigt gegenüber dem Vorjahr in Berlin und Brandenburg um 2,6 %. Die Hauptstadtregion schnitt damit im Ländervergleich überdurchschnittlich ab (Deutschland: +2,1 %), teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.
Die Gesundheitswirtschaft entwickelte sich 2025 in der Hauptstadtregion besser als die Gesamtwirtschaft. In Berlin legte die gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung preisbereinigt um 1,0 % zu, in Brandenburg ging sie um 0,3 % zurück. Deutschlandweit steigerte sich die Bruttowertschöpfung der Gesamtwirtschaft geringfügig um 0,1 %.
Die Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft betrug in jeweiligen Preisen in Berlin 22,35 Milliarden EUR und in Brandenburg 10,38 Milliarden EUR. In der Hauptstadtregion wurde wie in den Vorjahren etwa jeder 9. Euro der gesamten Wirtschaftsleistung durch die Gesundheitsbranche generiert.
Bessere Entwicklung als Gesamtwirtschaft: Anstieg der Erwerbstätigen
In Berlin stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Gesundheitssektor um 2,5 % (Gesamtwirtschaft: –0,2 %) und in Brandenburg um 2,9 % (Gesamtwirtschaft: –0,3 %). Mit rund 284.500 Erwerbstätigen in Berlin betrug der Anteil der Gesundheitswirtschaft an allen Erwerbstätigen in der Hauptstadt 13,0 %. In Brandenburg entsprachen die rund 162.900 Erwerbstätigen einem Anteil von 14,3 %. Bundesweit hatten über 6,3 Millionen Erwerbstätige (+2,5 %) im Gesundheitssektor einen Anteil von 13,8 % an der Gesamtwirtschaft.
Jede erwerbstätige Person der Gesundheitswirtschaft trug in Berlin durchschnittlich 78.571 EUR und in Brandenburg 63.703 EUR zur Bruttowertschöpfung bei. Die Berliner Arbeitsproduktivität überstieg damit deutlich den Länderdurchschnitt um knapp 10.000 EUR, während die Brandenburger Arbeitsproduktivität um 5.000 EUR niedriger war.
Hinweise
Die veröffentlichten Ergebnisse der Gesundheitswirtschaft beruhen auf ersten, noch vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ (AG GGRdL).
Die Gesundheitswirtschaft wird mittels einer wirtschaftszweigbezogenen Abgrenzung gemäß Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2008) bestimmt und bildet einen Querschnitt mehrerer Wirtschaftsbereiche ab. Der Wirtschaftszweig des Gesundheits- und Sozialwesens bildet den Hauptbestandteil der Gesundheitswirtschaft. Aus dem Verarbeitenden Gewerbe, dem Handel und weiteren Wirtschaftszweigen fließen zahlreiche weitere gesundheitswirtschaftliche Akteure ein.
Pressestelle
Weitere Daten finden Sie auf den Rubrikseiten.
Ergebnisse für alle Bundesländer liefert die Regionaldatenbank.