Baupreise stark angestiegen
Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden lagen im Februar 2026 in Berlin im Durchschnitt um 4,9 % und in Brandenburg um 5,5 % über denen vom Februar 2025.
Die Preise für den Neubau von Wohnungen sind in Berlin und Brandenburg erneut gestiegen. Im Mai 2026 lagen sie um 6,4 % in Berlin und 7,1 % in Brandenburg über dem Vorjahresniveau, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Damit ist eine erneute Beschleunigung der Teuerung zu verzeichnen.
Im Jahresvergleich zum Mai 2025 stiegen die Kosten für Rohbauarbeiten in Berlin um 5,6 % und in Brandenburg um 6,7 %. Bei den Ausbauarbeiten betrug der Zuwachs in Berlin 7,0 % und in Brandenburg 7,4 %.
Preisveränderungen im Detail
Im Rohbaubereich verzeichnete Berlin die stärksten Preissteigerungen bei den Abdichtungsarbeiten mit 13,5 % sowie den Dachdeckungsarbeiten mit 12,0 %. In Brandenburg waren es die Zimmer- und Holzbauarbeiten, die mit einer Teuerung von 14,8 % deutlich anstiegen.
Im Bereich der Ausbauarbeiten wiesen Berlin bei den Estricharbeiten mit 13,3 % und Brandenburg bei Betonwerksteinarbeiten mit 18,6 % die höchsten Steigerungen auf. Weitere überdurchschnittliche Anstiege gab es in Berlin bei Tapezierarbeiten mit 11,1 % sowie Bodenbelagsarbeiten mit 10,5 %. In Brandenburg stiegen insbesondere die Preise für Rollladenarbeiten mit 12,2 % sowie Tischlerarbeiten mit 11,0 %.
Die Preiserhöhungen für Nichtwohngebäude, Instandhaltung und Ingenieurbau bewegten sich im Vergleich zum Mai 2025 in Berlin zwischen 3,0 % und 7,2 % sowie in Brandenburg zwischen 4,2 % und 12,0 %.
Pressestelle
Weitere Daten finden Sie im statistischen Bericht.