Erstmals seit drei Jahren wieder mehr Gemüsefläche
Seit 2022 wird kontinuierlich weniger Freilandgemüse angebaut. Die Anbaufläche verringerte sich in 2024 um 225 Hektar gegenüber 2023 auf 5.919 Hektar.

Pressemitteilung Nr. 78
2024 wurden in den Brandenburger Betrieben mit Aquakultur rund 500.000 Kilogramm Karpfen erzeugt. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, waren das 20.000 Kilogramm bzw. 4,5 % mehr als im Vorjahr. Der Anteil des Karpfens an der gesamten Fischproduktion in Aquakultur stieg dadurch auf 68,2 % (Vorjahr 65,0 %).
Insgesamt wurden in der Brandenburger Aquakultur rund 740.000 Kilogramm Fisch erzeugt, fast genauso viel wie im Vorjahr.
Forellen weiter bedeutende Fischart in der Aquakultur
Zweithäufigste Fischart war die Regenbogenforelle, von der mit 140.000 Kilogramm 5,2 % weniger erzeugt wurden als 2023. Ihr Anteil an der erzeugten Fischmenge lag bei 18,9 %. Auf Platz 3 im Ranking der erzeugten Fischmengen befand sich die Lachsforelle. Von ihr wurden etwa 42.000 Kilogramm erzeugt. Das ist die gleiche Menge wie im Vorjahr.
Teichwirtschaft dominiert
Mit 520.000 Kilogramm wurden die meisten Fische der Brandenburger Aquakultur in der Teichwirtschaft erzeugt. Weitere 220.000 Kilogramm wurden in Kreislaufanlagen bzw. in Becken/Fließkanälen oder Forellenteichen produziert.
Neben dem genannten Fisch wurden in geringerem Umfang auch Rogen/Kaviar sowie Algen erzeugt.
Datenangebot
Weitere Datenangebote finden Sie in den Statistischen Berichten für Brandenburg, die unter www.statistik-berlin-brandenburg.de/wirtschaft/wirtschaftsbereiche/land-und-forstwirtschaft zum kostenlosen Herunterladen bereitstehen.
Seit 2022 wird kontinuierlich weniger Freilandgemüse angebaut. Die Anbaufläche verringerte sich in 2024 um 225 Hektar gegenüber 2023 auf 5.919 Hektar.
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