Erstmals seit drei Jahren wieder mehr Gemüsefläche
Seit 2022 wird kontinuierlich weniger Freilandgemüse angebaut. Die Anbaufläche verringerte sich in 2024 um 225 Hektar gegenüber 2023 auf 5.919 Hektar.

Pressemitteilung Nr. 175
Die endgültige Schätzung der Apfelerträge in Brandenburg fiel deutlich besser aus als die vorsichtige Prognose im Sommer. Für 2025 wird nun ein Ertrag von rund 220 Dezitonnen je Hektar erwartet, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt.
2025 wurden rund 16.600 Tonnen Äpfel geerntet. Damit fiel das Ergebnis viermal so hoch wie 2024 aus. Vor einem Jahr wurden nur gut 4.200 Tonnen Äpfel geerntet. Dieser Ertrag liegt damit auf dem Niveau des sechsjährigen Mittels (2019 – 2024) von 219 Dezitonnen je Hektar.
Starke regionale Unterschiede
Eine kurze Frostphase Anfang Mai führte zunächst zu einer verhaltenen Prognose. Die Erträge fielen jedoch sehr unterschiedlich aus und reichten von 30 bis 480 Dezitonnen je Hektar. In den Apfelregionen Frankfurt (Oder) und Märkisch-Oderland fiel die Ernte sehr gut aus. In Potsdam-Mittelmarkt war sie unterdurchschnittlich.
Mehr Verwertungsobst
Rund 28 % der Apfelernte wurden 2025 als „Verwertungsobst“ vermarktet, etwa für Saft oder Apfelmus. In den Vorjahren lag dieser Anteil bei 20 %. Damit erreichten mehr Früchte keine Tafelapfelqualität.
Datenangebot
Weitere Datenangebote finden Sie in den Statistischen Berichten C II 6 – j für Brandenburg, die unter www.statistik-berlin-brandenburg.de/wirtschaft/wirtschaftsbereiche/land-und-forstwirtschaft zum kostenlosen Herunterladen bereitstehen.
Seit 2022 wird kontinuierlich weniger Freilandgemüse angebaut. Die Anbaufläche verringerte sich in 2024 um 225 Hektar gegenüber 2023 auf 5.919 Hektar.
2025 wurden insgesamt rund 3.845 Tonnen Strauchbeeren geerntet. Ein Jahr zuvor waren es 2.410 Tonnen....
Zum Stichtag 3. November 2025 wurden in Brandenburg 406.500 Rinder gehalten. Das waren 2.600 Tiere bzw. 0,6 % weniger als im Mai 2025.