Schadholzaufkommen nimmt weiter ab
In Brandenburgs Wäldern wurden 2025 rund 4,6 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen, 1,5 % weniger als im Vorjahr.

Pressemitteilung Nr. 175
Die endgültige Schätzung der Apfelerträge in Brandenburg fiel deutlich besser aus als die vorsichtige Prognose im Sommer. Für 2025 wird nun ein Ertrag von rund 220 Dezitonnen je Hektar erwartet, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt.
2025 wurden rund 16.600 Tonnen Äpfel geerntet. Damit fiel das Ergebnis viermal so hoch wie 2024 aus. Vor einem Jahr wurden nur gut 4.200 Tonnen Äpfel geerntet. Dieser Ertrag liegt damit auf dem Niveau des sechsjährigen Mittels (2019 – 2024) von 219 Dezitonnen je Hektar.
Starke regionale Unterschiede
Eine kurze Frostphase Anfang Mai führte zunächst zu einer verhaltenen Prognose. Die Erträge fielen jedoch sehr unterschiedlich aus und reichten von 30 bis 480 Dezitonnen je Hektar. In den Apfelregionen Frankfurt (Oder) und Märkisch-Oderland fiel die Ernte sehr gut aus. In Potsdam-Mittelmarkt war sie unterdurchschnittlich.
Mehr Verwertungsobst
Rund 28 % der Apfelernte wurden 2025 als „Verwertungsobst“ vermarktet, etwa für Saft oder Apfelmus. In den Vorjahren lag dieser Anteil bei 20 %. Damit erreichten mehr Früchte keine Tafelapfelqualität.
Datenangebot
Weitere Datenangebote finden Sie in den Statistischen Berichten C II 6 – j für Brandenburg, die unter www.statistik-berlin-brandenburg.de/wirtschaft/wirtschaftsbereiche/land-und-forstwirtschaft zum kostenlosen Herunterladen bereitstehen.
In Brandenburgs Wäldern wurden 2025 rund 4,6 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen, 1,5 % weniger als im Vorjahr.
In diesem Jahr findet EU-weit und damit auch in Deutschland eine Agrarstrukturerhebung statt.
2025 wurden in Brandenburg 964 Millionen Eier erzeugt, was knapp 13 Millionen Eier bzw. 1,3 % weniger als im Vorjahr waren.