Mehr Getreide, weniger Winterraps geerntet
Nach der zweiten Ernteschätzung im Juli 2025 rechnen Brandenburgs Landwirte mit einer Getreideernte (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) von mehr als 2,2 Millionen Tonnen....
Pressemitteilung Nr. 274
Die Anzahl der Brandenburger Baumschulbetriebe ist zwischen 2017 und
2021 um 26 Prozent auf 37 Betriebe gesunken. Nach Informationen des
Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg wurden auf einer Fläche von
insgesamt 1 073 Hektar Bäume und Sträucher für Gärten, Grünflächen oder
Obstanlagen angezogen.
Der Rückgang der Baumschulfläche fiel vergleichsweise moderat aus. Gegenüber der vorherigen Erhebung waren es 72 Hektar bzw. gut 6 Prozent weniger. Rein rechnerisch stieg die durchschnittliche Baumschulfläche je Betrieb seit 2017 von 23 Hektar auf 29 Hektar. Die Baumschulproduktion erfolgte fast ausschließlich im Freiland.
Überwiegend Anzucht von Ziersträuchern und Bäumen
Fast die Hälfte der Brandenburger Baumschulfläche (518 Hektar) stand für die Anzucht von Ziersträuchern und Bäumen zur Verfügung. Forstpflanzen wurden auf 11 Prozent der Fläche (117 Hektar) herangezogen. Auf 5 Prozent der Fläche (52 Hektar) wuchsen Heckenpflanzen.
Viel sonstige Baumschulfläche
Gut ein Drittel der Baumschulfläche wurde von den Betrieben als sonstige Baumschulfläche ausgewiesen. Hierbei handelt es sich unter anderem um Flächen, auf denen die Produkte nach Abschluss des Produktionsprozesses bis zu ihrer Vermarktung zwischengelagert werden sowie um Flächen, die aus wirtschaftlichen oder regenerativen Gründen vorübergehend nicht genutzt werden.
Größten Baumschulbetriebe im Havelland
64 Prozent der Baumschulfläche lag im Kreis Havelland. Dort wurden 685 Hektar von fünf Betrieben bewirtschaftet. Mit durchschnittlich 137 Hektar je Betrieb gab es hier die größten Baumschulbetriebe. Die Anzucht von Ziersträuchern und Bäumen dominierte mit einem Anteil von 69 Prozent.
Strukturerhebungen, Bodennutzung, Forsten
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