Brandenburgs neuer Wachstumsgürtel
In Brandenburg formiert sich ein „doppelter Speckgürtel“. Der restliche Metropolenraum kämpft mit einer alternden Gesellschaft und sinkenden Bevölkerungszahlen.
Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt hat gemeinsam mit dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg sowie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen aktualisierte Karten zur Umweltgerechtigkeit in Berlin veröffentlicht.
Der Umweltgerechtigkeitsatlas Berlin zeigt, wie Umweltbelastungen und -ressourcen in der Stadt verteilt sind – insbesondere im Hinblick auf soziale Ungleichheiten (nach dem Monitoring Soziale Stadtentwicklung). Der Atlas wertet dafür bestehende Daten verschiedener Berliner Behörden aus und stellt die Ergebnisse in Form von kleinräumigen Karten zur Verfügung. Ziel ist es, soziale und umweltbezogene Benachteiligungen sichtbar zu machen und politische Handlungsfelder zu definieren. Dabei werden verschiedene Datenquellen – etwa zur Luftqualität, Lärmbelastung oder Grünflächennähe – zusammengeführt. Trotz methodischer Herausforderungen wie unterschiedlichen Datengrundlagen gelingt es, ein übergreifendes Bild der Umweltgerechtigkeit in Berlin zu zeichnen und so eine Grundlage für nachhaltige Stadtentwicklung zu schaffen.
Die Karte zeigt die räumliche Verteilung von Mehrfachbelastungen in Berlin, also die gleichzeitige Betroffenheit durch mehrere Umweltbelastungen (z. B. Lärm, Luftverschmutzung, Hitze, fehlende Grünflächen) in Kombination mit sozialer Benachteiligung. Besonders stark belastete Planungsräume weisen seltener einen hohen Sozialstatus auf – am auffälligsten im innerstädtischen Bereich nordwestlich des S-Bahn-Rings.
Weitere Informationen zur Umweltgerechtigkeit und den Download des Berichts finden Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt:
In Brandenburg formiert sich ein „doppelter Speckgürtel“. Der restliche Metropolenraum kämpft mit einer alternden Gesellschaft und sinkenden Bevölkerungszahlen.
Für viele Schülerinnen und Schüler aus Brandenburg sowie deren Familien ist das eigene Herkunftsland in der heißen Phase der WM 2026 vertreten.
Im Juni und Juli schaut die Fußballwelt nach Mexiko und in die USA. Doch wie viel WM 2026 steckt eigentlich in unseren Berliner Kiezen?...