Baupreise steigen weiter deutlich an
Die Preise für den Neubau von Wohnungen stiegen im Mai 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat in Berlin um 6,4 % und Brandenburg um 7,1 %.
Die Preise für den Neubau von Wohnungen sind in Berlin und Brandenburg deutlich gestiegen. Im August 2026 lagen sie um 6,9 % in Berlin und 7,6 % in Brandenburg über dem Vorjahresniveau, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Damit setzt sich die Teuerung weiter fort.
Im Jahresvergleich zum August 2025 stiegen die Kosten für Rohbauarbeiten in Berlin um 6,1 % und in Brandenburg um 7,1 %. Bei den Ausbauarbeiten betrug der Zuwachs in Berlin 7,5 % und in Brandenburg 8,1 %.
Preisveränderungen zum Vorquartal
Im Rohbaubereich verzeichnete Berlin – wie im Vorquartal – die stärksten Preissteigerungen bei den Abdichtungsarbeiten mit 14,3 % sowie den Dachdeckungsarbeiten mit 12,1 %. In Brandenburg waren es die Zimmer- und Holzbauarbeiten, die mit einer Teuerung von 16,3 % deutlich anstiegen.
Im Bereich der Ausbauarbeiten wies Berlin bei Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden mit 12,1 % und Brandenburg bei Betonwerksteinarbeiten mit 19,8 % die höchsten Steigerungen auf. Weitere überdurchschnittliche Anstiege gab es in Berlin bei Estricharbeiten mit 11,6 % sowie Bodenbelagarbeiten mit 11,3 %. In Brandenburg stiegen insbesondere die Preise für Rollladenarbeiten mit 15,7 % sowie Tischlerarbeiten mit 11,8 %.
Die Preiserhöhungen für Neubau in konventioneller Bauart bei Nichtwohngebäuden, Instandhaltung von Wohngebäuden und Ingenieurbau bewegten sich im Vergleich zum August 2025 in Berlin zwischen 6,7 % und 9,2 % sowie in Brandenburg zwischen 7,3 % und 12,7 %.
Pressestelle
Weitere Daten finden Sie im statistischen Bericht.