Deutlicher Anstieg der Teuerung
Die Verbraucherpreise lagen im September 2026 in Berlin um 3,4 % und in Brandenburg um 3,6 % über dem Vorjahresmonat.
Die Verbraucherpreise lagen im Oktober 2026 in Berlin und Brandenburg um jeweils 2,9 % über dem Vorjahresmonat. Im September 2026 lag die Teuerung in Berlin noch bei 3,4 % und in Brandenburg bei 3,6 %, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.
Energie war auch im Oktober Inflationstreiber. Die Teuerung wurde maßgeblich durch die Kraftstoffe verursacht, deren Preise im Oktober 2026 in Berlin um 33,4 % und in Brandenburg 27,1 % stiegen. Dennoch schwächte sich der Preisauftrieb bei Kraftstoffen ab. Eine Ursache hierfür könnte die ab Oktober 2026 wirkende Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel sein.
Auch leichtes Heizöl als Bestandteil der Haushaltsenergie war im Vergleich zum Vorjahresmonat in Berlin und Brandenburg deutlich teurer. Preise für Strom und Gas waren hingegen günstiger.
Ohne Heizöl und Kraftstoffe lag die Teuerung in Berlin bei 1,7 % und in Brandenburg bei 1,9 %.
Bedeutsam für die Preisentwicklung insgesamt waren auch die tatsächlichen Nettokaltmieten, die in Berlin mit 4,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat überdurchschnittlich stiegen. In Brandenburg erhöhten sie sich um 2,4 %.
Nahrungsmittelpreise in Berlin und Brandenburg leicht rückläufig
Die Preise für Nahrungsmittel gingen in Berlin um 0,3 % und in Brandenburg um 0,2 % zurück.
Günstiger waren in Berlin und Brandenburg Molkereiprodukte, Speisefette und Speiseöle sowie Obst. Insbesondere waren
gegenüber dem Vorjahresmonat preiswerter.
Deutlich teurer als vor einem Jahr waren in beiden Ländern Kartoffeln, Berlin +16,8 % Brandenburg +13,4 %.
Vergleich zum Vormonat
Gegenüber September 2026 gingen die Preise insgesamt in Berlin um 0,2 % und in Brandenburg um 0,3 % zurück. Deutliche günstiger waren im Vormonatsvergleich die Preise für Kraftstoffe.
Hinweis
Die Presseinformation enthält vorläufige Ergebnisse zur Entwicklung der Verbraucherpreise. Endgültige Ergebnisse werden mit dem Statistischen Bericht M I 2 veröffentlicht.
Pressestelle
Weitere Daten finden Sie im statistischen Bericht.