Schülerzahlen steigen erneut
Im Schuljahr 2025/26 besuchen insgesamt 323.450 Schülerinnen und Schüler die allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Brandenburg.

Pressemitteilung Nr. 44
Die Hauptstadtregion entwickelt sich auseinander: Berlin wächst weiter gegen den Bundestrend, während Brandenburg durch die Industrie gebremst wird – gleichzeitig steigt die Kaufkraft. Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg veröffentlicht in der heutigen Pressekonferenz „Wirtschaft 2025 in Berlin und Brandenburg“ die aktuellen Ergebnisse.
Wirtschaft in Berlin wächst, Brandenburg leicht rückläufig
Das Bruttoinlandsprodukt ist 2025 in Berlin preisbereinigt um 1,1 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. In Brandenburg ging die Wirtschaftsleistung um 0,2 % zurück. Deutschlandweit lag das Wachstum bei 0,2 %. Die Hauptstadt setzte damit ihren Wachstumskurs fort. Vor allem Dienstleistungen stützten die Entwicklung. In Brandenburg bremste dagegen das Produzierende Gewerbe die Wirtschaft.
Dienstleistungen treiben Berlin
In Berlin nahmen die Dienstleistungen um 0,9 % zu. Besonders stark wuchsen die Bereiche Information und Kommunikation sowie Öffentliche Dienstleistungen. Auch Handel, Verkehr und Gastgewerbe legten zu. Das Produzierende Gewerbe entwickelte sich ebenfalls positiv und wuchs um 1,3 %. Darunter verzeichnete das Baugewerbe ein Plus von 3,1 %.
Industrie belastet Brandenburg
In Brandenburg ging die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe deutlich zurück (–4,0 %). Vor allem das Verarbeitende Gewerbe schwächte sich ab. Die Dienstleistungen stützten die Entwicklung mit einem Zuwachs von 1,0 %.
Außenhandel legt zu
Die Exporte stiegen 2025 in beiden Ländern überdurchschnittlich stark. In Berlin nahmen sie um 6,1 % auf 18,1 Milliarden EUR zu. In Brandenburg lag das Plus bei 2,6 % auf 24,5 Milliarden EUR. Auch die Importe wuchsen deutlich.
Erwerbstätigkeit leicht rückläufig
Die Zahl der Erwerbstätigen ging in der Hauptstadtregion leicht zurück. Insgesamt arbeiteten 3,33 Millionen Menschen in Berlin und Brandenburg, 0,2 % weniger als im Vorjahr. Der Rückgang fiel damit moderater aus als in Ostdeutschland insgesamt.
Kaufkraft stieg weiter an
Die Verdienste entwickelten sich positiv. Die Nominallöhne stiegen 2025 im Vergleich zum Vorjahr in Berlin um 5,2 % und in Brandenburg um 4,3 %.
Nach Abzug der Teuerung anhand der Verbraucherpreisentwicklung ergaben sich reale Zuwächse von 2,9 % in Berlin und 1,8 % in Brandenburg. Damit stieg die Kaufkraft weiter an und die Beschäftigten konnten sich in beiden Ländern mehr für ihren Verdienst leisten.
Weiteres Datenangebot
Präsentation zur Pressekonferenz → „Wirtschaft 2025 in Berlin und Brandenburg“
Pressemitteilungen Bruttoinlandsprodukt 2025
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Daten zu den Themenbereichen:
→ Verdienste
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