Brandenburgs Bevölkerungszahl gesunken
In Brandenburg lebten Ende 2025 insgesamt 2.551.889 Menschen, 4.858 Personen (–0,2 %) weniger als ein Jahr zuvor.
In Berlin lebten Ende 2025 insgesamt 3.700.577 Menschen. Die Stadt überschritt damit die Marke von 3,7 Millionen Einwohnenden, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Die Bevölkerungszahl stieg gegenüber dem Vorjahr um 15.312 Personen (+0,4 %).
2025 resultierte das Bevölkerungswachstum der Bundeshauptstadt aus dem Wanderungsgewinn von 19.699 Personen. Gleichzeitig gab es im vierten Jahr in Folge einen Sterbeüberschuss (–4.345 Personen). Der Wanderungsgewinn konnte den Sterbeüberschuss kompensieren und verschaffte Berlin einen moderaten Anstieg der Gesamtbevölkerung.
Indische Staatsangehörige erstmals drittgrößte ausländische Nationalität
Die Zahl der Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit stieg nach acht Jahren rückläufiger Entwicklung erstmals wieder an. Sie wuchs gegenüber dem Vorjahr um 11.176 Personen (+0,4 %) auf insgesamt 2.867.364. Die ausländische Bevölkerung nahm um 4.136 Personen (+0,5 %) auf insgesamt 833.213 Menschen zu. Damit betrug der Anteil der Deutschen rund 77 % und der Anteil der Ausländerinnen und Ausländer rund 23 % an der Gesamtbevölkerung.
In der Metropole waren 194 verschiedene Nationalitäten zu Hause. Nach den Deutschen waren die türkischen Staatsbürgerinnen und -bürger am stärksten vertreten (91.616 Personen), gefolgt von ukrainischen (61.885) und indischen (43.399) Staatsangehörigen. Letztere Gruppe überholte mit einem Anstieg von 6.561 Personen (+18 %) die Gruppe der polnischen und syrischen Staatsangehörigen und war somit die drittgrößte ausländische Nationalität in Berlin.
Blick in die Bezirke – Treptow-Köpenick mit höchstem Bevölkerungswachstum
Durch die hohe Zuwanderung im Jahr 2025 erreichte der Bezirk Treptow-Köpenick die höchste Bevölkerungszunahme (+4.879 Personen; +1,7 % gegenüber dem Vorjahr). In Friedrichshain-Kreuzberg (+675; +0,3 %) und Mitte (+1.211; +0,3 %) verhalf dagegen vorrangig der Geburtenüberschuss zu einem Bevölkerungswachstum. In den Bezirken Steglitz-Zehlendorf (–704 Personen; –0,2 %) und Reinickendorf (–3.075 Personen; –1,2 %) sank die Bevölkerungszahl hingegen.
Bezirk Treptow-Köpenick verjüngt sein Durchschnittsalter auf 43,4 Jahre
Hinsichtlich der Altersstruktur waren rund 31 % der Berliner Bevölkerung unter 30 Jahre alt, 49 % – und damit fast die Hälfte – waren zwischen 30 und 65 Jahre alt und rund 19 % waren 65 Jahre oder älter. Berlinweit bleibt das Durchschnittsalter mit 42,8 Jahren bereits über mehrere Jahre konstant.
Die Bezirke mit der durchschnittlich jüngsten Bevölkerung, Mitte (39,5 Jahre; +0,1 Jahre), Friedrichshain-Kreuzberg (39,5; +0,2 Jahre) und Pankow (41,8; +0,2 Jahre), verzeichneten den stärksten Anstieg des Durchschnittsalters. Treptow-Köpenick, der Bezirk mit dem höchsten Bevölkerungszuwachs, konnte sich dagegen auf 43,4 Jahre (–0,2 Jahre) verjüngen. Die im Schnitt älteste Bevölkerung Berlins lebte 2025 in den Bezirken Steglitz-Zehlendorf (46,7 Jahre) und Reinickendorf (44,6 Jahre).
Pressestelle
Weitere Daten finden Sie im statistischen Bericht.