Berlins Bevölkerungszahl erreicht 3,7 Millionen
In Berlin lebten Ende 2025 insgesamt 3.700.577 Menschen, 15.312 Personen mehr asl im Jahr zuvor (+0,4 %).
In Brandenburg lebten Ende 2025 insgesamt 2.551.889 Menschen. Erstmals seit 2013 verzeichnete das Bundesland einen Bevölkerungsrückgang von 4.858 Personen, einem Minus von 0,2 % gegenüber dem Vorjahr, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.
Der Bevölkerungsstand sank durch das Zusammenspiel von weniger Geburten im Vergleich zu den Sterbefällen und abnehmenden Wanderungsgewinnen. Das Bevölkerungsdefizit resultierte dabei aus dem Sterbeüberschuss von 21.248 Personen – der höchste Wert seit Bestehen des Flächenlandes nach der Wiedervereinigung. Der Wanderungsgewinn von 16.626 Personen konnte diesen Verlust nicht ausgleichen.
Innerhalb des Landes gab es gegensätzliche Entwicklungen. Das Berliner Umland verzeichnete ein leichtes Wachstum von 2.363 Personen (+0,2 %). Dort lebten insgesamt 1.043.189 Menschen. Im Weiteren Metropolenraum sank die Zahl der Einwohnenden hingegen um 7.221 Personen (–0,5 %) auf insgesamt 1.508.700 Menschen.
Ausländische Bevölkerung nimmt zu
Während die Zahl der Deutschen seit Jahren sinkt, steigt die Zahl der ausländischen Staatsangehörigen. Die Bevölkerung mit deutscher Staatsangehörigkeit sank 2025 auf 2.363.542 Menschen (–9.116 Personen bzw. –0,4 %). Die ausländische Bevölkerung wuchs um 4.258 Personen (+2,3 %) auf insgesamt 188.347 Menschen. Damit betrug der Anteil der Deutschen an der Gesamtbevölkerung rund 93 % und der Anteil der ausländischen Staatsangehörigen rund 7 %.
175 verschiedene Nationalitäten lebten 2025 in Brandenburg. Nach den Deutschen waren Menschen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit am häufigsten vertreten (27.559 Personen), gefolgt von 26.028 polnischen und 18.012 syrischen Staatsangehörigen. Am stärksten wuchs die Gruppe der indischen Staatsangehörigen (+1.260 Personen bzw. +29 %) auf insgesamt 5.607 Personen.
Bevölkerungsrückgang in zwei kreisfreien Städten und neun Landkreisen
Alle Landkreise und kreisfreien Städte verzeichneten sowohl Sterbeüberschüsse als auch Wanderungsgewinne. Allerdings reichten die Gewinne aus der Wanderung nicht überall aus, um die Bevölkerungszahl ansteigen zu lassen. Zuwächse verzeichneten die Landkreise Barnim (+716 Personen), Dahme-Spreewald (+687 Personen) und die Landeshauptstadt Potsdam (+383 Personen). Die deutlichsten Verluste gab es in den drei Landkreisen Spree-Neiße (–1.061 Personen), Oberspreewald-Lausitz (–1.049 Personen) und Uckermark (–1.010 Personen).
Bevölkerung im Landkreis Spree-Neiße im Schnitt 7 Jähre älter als in der Stadt Potsdam
Die Altersstruktur der Bevölkerung verschob sich weiter zugunsten der älteren Jahrgänge. Zusammengenommen waren etwas mehr als die Hälfte der Brandenburger Bevölkerung entweder unter 30 Jahre (26 %) oder 65 Jahre und älter (27 %). Die Gruppe der 30- bis unter 65-Jährigen machte mit 47 % etwas weniger als die Hälfte der Bevölkerung aus. Das Durchschnittsalter stieg um 0,2 Jahre auf 47,7 Jahre.
Von dem Anstieg des Durchschnittsalters waren alle kreisfreien Städte und Landkreise betroffen. Die Landeshauptstadt Potsdam blieb mit 43,6 Jahren am jüngsten. Es folgten die Landkreise Teltow-Fläming (46,1 Jahre) und Havelland (46,5 Jahre). Am ältesten waren die Landkreise Spree-Neiße (50,6 Jahre), Elbe-Elster (50,2 Jahre) sowie die Uckermark und Oberspreewald-Lausitz (jeweils 50,1 Jahre).
Pressestelle
Weitere Daten finden Sie im statistischen Bericht.