Brandenburgs neuer Wachstumsgürtel
In Brandenburg formiert sich ein „doppelter Speckgürtel“. Der restliche Metropolenraum kämpft mit einer alternden Gesellschaft und sinkenden Bevölkerungszahlen.

Die Gesellschaft altert und der Pflegebedarf wächst. Zwischen 2011 und 2019 stieg die Zahl der über 65-Jährigen in Berlin um 10 %. [1] Der Anteil der Bevölkerung über 65 Jahre an der Gesamtbevölkerung wird den Vorausberechnungen nach in wenigen Jahren die markante Schwelle von 20 % überschreiten: Auf Basis der aktuellen Bevölkerungsprognose für Berlin wird dies bis 2030 der Fall sein. [2]
Demografische Herausforderungen werden zunehmend sichtbar und sind daher kein unerforschtes Thema. Zahlreiche Institutionen befassen sich mit zukünftigen Entwicklungen in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft. Aber wie beeinflusst der demografische Wandel den Markt für Pflegeimmobilien? Und was bedeutet das konkret für Berlin?
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Thomas Lehmann MRICS, MSc Real Estate, ist Prokurist bei der W&P Immobilienberatung GmbH in Berlin. Zudem gehört er der Forschungsgruppe Seniorenwohnen der gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung an. Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten gehört insbesondere die Bewertung und Analyse von Gesundheits- und Sozialimmobilien. Die inhaltliche Grundlage für diesen Gastbeitrag bildet seine Masterarbeit, die 2021 mit dem Forschungspreis der Deutschen Immobilien Akademie ausgezeichnet wurde.
Thomas Lehmann MRICS
W&P Immobilienberatung GmbH
Nicole Dombrowski
Redaktion
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