Zehn (wenig) überraschende Statistiken
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Welche Kommune in Deutschland bietet Unternehmen den günstigsten Gewerbesteuerhebesatz? Wo sind für Landwirtinnen und Landwirte und wo für Personen mit Hauseigentum die Grundsteuerhebesätze am höchsten? Diese Informationen stehen ab sofort für das Jahr 2021 kostenlos im Internet zur Verfügung.
Die Gemeinschaftsveröffentlichung „Hebesätze der Realsteuern in Deutschland“ der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder beinhaltet für die 10 789 deutschen Kommunen Angaben zu den Hebesätzen der Grundsteuer A (für land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen), der Grundsteuer B (für sonstige Grundstücke) und der Gewerbesteuer im Jahr 2021.
In den 416 Städten und Gemeinden in Brandenburg reichte die Spanne bei der Grundsteuer A von 200 Prozent (37 Gemeinden) bis 1 441 Prozent (Schwielochsee im Landkreis Dahme-Spreewald). Die Gemeinde Eichwalde, ebenfalls im Landkreis Dahme-Spreewald, setzte für die Grundsteuer A einen Prozentsatz von 0 fest.
Bei der Grundsteuer B wiesen 24 Gemeinden ein Hebesatz von 300 Prozent aus. Den höchsten Hebesatz meldete hier die Landeshauptstadt Potsdam mit 545 Prozent.
Die Gemeinde Schönefeld wies mit 240 Prozent den niedrigsten Hebesatz bei der Gewerbesteuer aus, Potsdam hingegen mit 455 Prozent den höchsten.
In Berlin betrugen die Hebesätze 150 Prozent bei der Grundsteuer A, 810 Prozent bei der Grundsteuer B und 410 Prozent bei der Gewerbesteuer.
Die Gemeinschaftsveröffentlichung steht Ihnen unter www.statistikportal.de kostenlos zur Verfügung.
Catrin Aßmann
Kommunalfinanzen
Ulrike Brandes
Finanzstatistiken
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