Mehr als jeder 5. Job in Berlin und Brandenburg profitiert
Die Mindestlohnkommission hat im Juni 2025 ihre Empfehlung zur Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns vorgelegt.
Pressemitteilung Nr. 128
Im 2. Quartal 2025 sind die Reallöhne in Berlin um 4,0 % und in Brandenburg um 2,9 % gestiegen, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Ursache waren deutliche Nominallohnsteigerungen bei moderater Preisentwicklung.
Im 2. Quartal 2025 lag der durchschnittliche Nominallohn in Berlin um 6,0 % über dem Vorjahresquartal. In Brandenburg stiegen die Nominallöhne um 5,2 %. Der Verbraucherpreisindex erhöhte sich im selben Zeitraum in Berlin um 1,9 % und in Brandenburg um 2,2 %.
Bereinigt um die Preisentwicklung ergab sich für Berlin ein Reallohnanstieg von 4,0 %, für Brandenburg ein Plus von 2,9 %. Damit verzeichneten Beschäftigte in beiden Ländern real höhere Verdienste als im Vorjahreszeitraum.
Im Produzierenden Gewerbe stiegen die Nominallöhne in Berlin besonders deutlich um 7,2 %, in Brandenburg um 4,9 %. Auch im Dienstleistungsbereich gab es spürbare Zuwächse: 5,7 % in Berlin und 5,5 % in Brandenburg.
Methodische Hinweise
Der Nominallohnindex bildet die Entwicklung der Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen aller Vollzeit-, Teilzeit- und geringfügig Beschäftigten im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich ab, der Reallohnindex die preisbereinigte Verdienstentwicklung.
Datenangebot
Weitere Ergebnisse der Verdiensterhebung finden Sie unter: www.statistik-berlin-brandenburg.de/gesellschaft/arbeit/verdienste
Die Mindestlohnkommission hat im Juni 2025 ihre Empfehlung zur Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns vorgelegt.
Im 1. Quartal 2025 sind die Reallöhne im Vergleich zum Vorjahresquartal in Berlin um 2,1 % und in Brandenburg um 2,0 % gestiegen.
4.190 EUR in Berlin, 3.500 EUR in Brandenburg – so hoch lagen im April 2024 die mittleren Bruttomonatsverdienste von Vollzeitbeschäftigten.