Gender Gap Arbeitsmarkt: Berlin und Brandenburg unter Bundesdurchschnitt
Der Gender Gap Arbeitsmarkt lag 2025 in Berlin bei 23 % und in Brandenburg bei 22 %, rund 15 Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt.

Pressemitteilung Nr. 128
Im 2. Quartal 2025 sind die Reallöhne in Berlin um 4,0 % und in Brandenburg um 2,9 % gestiegen, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Ursache waren deutliche Nominallohnsteigerungen bei moderater Preisentwicklung.
Im 2. Quartal 2025 lag der durchschnittliche Nominallohn in Berlin um 6,0 % über dem Vorjahresquartal. In Brandenburg stiegen die Nominallöhne um 5,2 %. Der Verbraucherpreisindex erhöhte sich im selben Zeitraum in Berlin um 1,9 % und in Brandenburg um 2,2 %.
Bereinigt um die Preisentwicklung ergab sich für Berlin ein Reallohnanstieg von 4,0 %, für Brandenburg ein Plus von 2,9 %. Damit verzeichneten Beschäftigte in beiden Ländern real höhere Verdienste als im Vorjahreszeitraum.
Im Produzierenden Gewerbe stiegen die Nominallöhne in Berlin besonders deutlich um 7,2 %, in Brandenburg um 4,9 %. Auch im Dienstleistungsbereich gab es spürbare Zuwächse: 5,7 % in Berlin und 5,5 % in Brandenburg.
Methodische Hinweise
Der Nominallohnindex bildet die Entwicklung der Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen aller Vollzeit-, Teilzeit- und geringfügig Beschäftigten im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich ab, der Reallohnindex die preisbereinigte Verdienstentwicklung.
Datenangebot
Weitere Ergebnisse der Verdiensterhebung finden Sie unter: www.statistik-berlin-brandenburg.de/gesellschaft/arbeit/verdienste
Der Gender Gap Arbeitsmarkt lag 2025 in Berlin bei 23 % und in Brandenburg bei 22 %, rund 15 Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt.
Im 3. Quartal 2025 sind die Reallöhne in Berlin um 3,2 % und in Brandenburg um 1,6 % gestiegen im Vergleich zum Vorjahresquartal.
Im April 2024 betrug der mittlere Bruttomonatsverdienst von Vollzeitkräften im Wirtschaftszweig Erziehung und Unterricht 4.830 EUR in Berlin und 4.868 EUR in Brandenburg.