Gender Gap Arbeitsmarkt: Berlin und Brandenburg unter Bundesdurchschnitt
Der Gender Gap Arbeitsmarkt lag 2025 in Berlin bei 23 % und in Brandenburg bei 22 %, rund 15 Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt.
Obwohl der Verbraucherpreisindex, durch vor allem höhere Energiepreise, seit Februar wieder anzieht, sind die Reallöhne in Berlin und Brandenburg im 1. Quartal 2026 gestiegen. Das teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.
In Berlin stiegen die Nominallöhne im 1. Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal um 5,2 %. Die Reallöhne erhöhten sich um 3,1 %. Damit lag die Entwicklung, sowohl bei den Nominallöhnen als auch bei den Reallöhnen, über dem Bundesdurchschnitt. Deutschlandweit nahmen die Nominallöhne um 4,1 % und die Reallöhne um 1,8 % zu.
In Brandenburg erhöhten sich die Nominallöhne im 1. Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal um 3,8 %. Die Reallöhne stiegen um 1,3 %. Sowohl die Nominallohnentwicklung als auch die Reallohnentwicklung lagen leicht unter dem bundesweiten Durchschnitt.
Auch im April zog der Verbraucherpreisindex, insbesondere infolge höherer Energiepreise, an. Wie sich die weiter steigenden Verbraucherpreise auf die Reallohnentwicklung im weiteren Jahresverlauf auswirken, bleibt abzuwarten.
Vor dem Hintergrund der in den vergangenen Monaten gestiegenen Verbraucherpreise veröffentlichte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg zum Tag der Arbeit eine Sonderanalyse für das Jahr 2025 mit weiterführenden Ergebnissen zur Reallohnentwicklung. Darin werden die Veränderungen nach Wirtschaftszweigen dargestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Reallöhne je nach Branche unterschiedlich entwickelten und sowohl Zuwächse als auch Verluste verzeichnet wurden.
Pressestelle
Weitere Daten finden Sie in den jeweiligen statistischen Berichten.