Überdurchschnittliches Wachstum
Die Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft stieg 2025 preisbereinigt gegenüber dem Vorjahr in Berlin und Brandenburg um 2,6 %
Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche entwickelte sich 2025 in Berlin und Brandenburg unterschiedlich. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, stiegen die Meldungen in Berlin leicht um 0,3 % auf 9.720 Fälle an, während Brandenburg einen Rückgang um 2 % auf 3.175 Fälle verzeichnete.
Familienstand und Alter
In Berlin waren etwa zwei Drittel der Frauen zum Zeitpunkt des Eingriffs ledig, während 28,4 % verheiratet waren. Am häufigsten ließen Frauen zwischen 25 und 35 Jahren einen Schwangerschaftsabbruch durchführen. In Berlin gehörte fast jede zweite Frau dieser Altersgruppe an. In knapp 20 % der Fälle waren die Frauen zwischen 35 und 40 Jahren.
Auch in Brandenburg war die Mehrheit der Frauen ledig. Im Vergleich zu Berlin war aber die Altersverteilung breiter gefächert: Während die Gruppe der 25- bis 35-Jährigen mit 38,7 % dominierte, war der Anteil der 35- bis 40-Jährigen mit 23,5 % etwas ausgeprägter als in der Hauptstadt.
Beratungsregelung und Ort des Eingriffs
Die meisten Schwangerschaftsabbrüche erfolgten nach der Beratungsregelung. Ihr Anteil lag in Berlin bei 96,9 % und in Brandenburg bei 96,5 %.
In Berlin erfolgten die Schwangerschaftsabbrüche fast ausschließlich in gynäkologischen Praxen oder OP-Zentren (94,7 %). In Brandenburg erfolgten die meisten Eingriffe zwar ebenfalls in Praxen (63,6 %), etwa jeder dritte allerdings ambulant in einem Krankenhaus.
Der längerfristige Vergleich zeigt unterschiedliche Entwicklungen. Seit 2020 schwankte die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Berlin und stieg zuletzt leicht an. In Brandenburg war in den vergangenen beiden Jahren ein Rückgang zu beobachten.
Pressestelle
Weitere Daten finden Sie im statistischen Bericht.